Donnerstag, 29. Oktober 2009

Schaut mal

Tine macht eine Verlosung. Man kann ganz herrliche Schmuckstücke gewinnen, den sie selbst gemacht hat. Da müsst Ihr mal schauen.
Mit machen lohnt doppelt, da dies auch eine Verlosung für den guten Zweck ist. Also kann man nur gewinnen.

Montag, 26. Oktober 2009

Wo war ich?

Nun, ich war am Werkeln, wie man sich denken kann.
Die 2 Paket an Micha und Dani sind letzte Woche raus gegangen.
In Michas Paket sind außer den Schildchen auch eine Sachspende für ihren Basar sowie über 60 Püppchen und 10 Körbchen gewandert. Auch die Schmetterlingssachen die bei mir gelandet waren sind, fertig gemacht, mit rein gewandert. Dann war das Paket voll.
Für Dani ging ja nicht mehr so viel ins Paket, doch waren es 30 Mützchen, einige Schildchen, ca 40 Püppchen und 6 Körbchen.
Bilder gibts keine. Denn ich hab alles ohne zu knipsen weg geschickt. *schäm*

Dann ist das Paket an Elke für ihren Basar fast voll und wird in den nächsten Tagen auf die Reise gehn. Auch für Petras Basar ist das Paket nun fast voll und wird auch weg geschickt.
Allerhand hab ich für die Basare zusammen gewürfelt. Unter anderem hab ich noch ein paar Badeschwämme gehäkelt, Fröbelsterne gefaltet und die Sparsäcke sind auch kurz vor der Fertigstellung.
Wenn ich dran denke kommt davon noch ein Bildchen.

Außerdem kam letzte Woche ein suuuuper Paket von Brigitte hier an.
Super tolle Wolle die sich für die Spendendensachen eignet. Auch ein riesiger Berg Schaumstoff der für die Körbchen Verwendung findet. So konnte ich auch gleich dran schnibbeln und noch Körbchen fertig stellen. *jubelhüpf*
Das ganze war in nem riiiiesigen Karton. Der war aus 2 Kartons gebastelt. Supi, kann ich da nur sagen. Denn die benötige ich auch. Ein ganz feines Leckerli (Nougatriegel) hat gleich den Weg in meinen Mund gefunden *schmatz*
Danke Dir, Du Liebe. Weißt gar nicht wie sehr Du damit hilfst.
Foto kommt noch.

Denn am Freitag hat mich ein Virus erwischt. Einer von den Grünen und Bösen. Eine fiebrige Erkältung lässt mich nur selten aus dem Bettchen. Da gehe ich nun auch wieder hin.

Freitag, 16. Oktober 2009

Hinweis zur Schmetterlingsaktion!

Dani hat einen wichtigen Hinweis im SK-Forum geschrieben.
Ich kopiere diesen hier rein und bitte alle Helferinnen um Beachtung.


Guten Morgen ihr lieben Helferinnen und fleißigen Bienchen,


ich möchte heute noch einige Hinweise zu dem

- Befestigen von Erinnerungsstücken
und
- der Farbe der verwendeten Woll- und Stoffsorten

schreiben, denn in den letzten Wochen ist mir hier verstärkt aufgefallen, dass hier noch einige "Mißverständnisse" passieren, die uns hier relativ viel Zeit kosten und die Kleidung teils schwer verwendbar machen.

Es handelt sich hier zwar nur um geringe Mengen der eingesandten Sachen, aber dennoch.


Die Erinnerungsstücke sollten bitte richtig gut befestigt werden. Damit meine ich nicht nur das Stück, das ohnehin an der Kleidung angebracht ist, sondern auch die Erinnerungsstücke für die Eltern. Manche Sachen hier kommen mit Erinnerungsstücken an, die nur ganz lose mit einem Faden an den Sachen verwoben sind, oder bei denen die Erinnerungsstücke gar nur beiliegen.

Da wir hier inzwischen hunderte von Kleidern haben, müssen diese auch irgendwie gelagert werden - und das möglichst platzsparend, denn wir lagern das ganze ja in unseren Wohnungen.

Bei der Lagerung liegen dann also hunderte von Kleidern in einem Fach oder einer Kiste und wenn die Erinnerungsstücke nur sehr lose bei der Kleidung dabei liegen, gehen sie fast immer verloren und dann ist das Chaos groß. Die Erinnerungsstücke in einer großen Kiste oder einem Fach wieder zu suchen, ist fast wie die Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Also müssen wir vorher, bevor wir alles einsortieren, noch einmal alle losen Erinnerungsstücke in irgendeiner Form etwas fester an den Kleidungen anbringen oder alles direkt in Tüten verfrachten - was wiederum sehr viel Platz wegnimmt, den wir auf DAuer nicht haben.

Also: Bitte seid doch so lieb und befestigt auch den Elternteil des Erinnerungsstückes relativ fest am Kleidungsstück. Natürlich so, dass man ihn wieder gut abnehmen kann. Da ja fast bei allen Kleidern irgendwo Bindebänder vorhanden sind, ist es beispielsweise sehr gut, wenn man das Erinnerungsstück daran festbindet, einfach beim zumachen des Kleidchens mit verknotet.

Oder eine Sicherheitsnadel nutzt. Bitte keine Stecknadeln nehmen - dann wenn wir da reinfassen ohne zu merken, dass Stecknadeln dran sind, tut das ziemlich weh...!


Dann noch einige Worte zu den Materialfarben:

In letzter Zeit sind hier einige recht dunkle Sachen angekommen, darum möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass graue, dunkelblaue, dunkelgraue und braune Stoffe/Wollsorten NICHT gut geeignet sind.

Bitte lieber freundliche Farben verwenden. Gerne auch weiß!

Wir brauchen immer mal wieder auch Sachen, die rein weiß gestrickt sind, denn manchmal werden verstorbene Babys aus religiösen Hintergründen am liebsten in rein weiß bekleidet.

Aber bitte nicht nur weiß stricken - viele Eltern mögen gerade auch das farbig-bunte, wenn es nicht zu knallig ist.



Vielen vielen Dank für Eure Hilfe!

Liebe Grüße von Dani

12 Körbchen

Die Temperatur lässt das Laub nur so rasseln. Das zusammen fegen dauert und so fehlt mir die Zeit beim Handarbeiten.
Trotzdem habe ich nun 6 große und 6 kleine Körbchen fertig gehäkelt. Die Matratzen sind zugeschnitten und für manche Körbchen auch die Randverstärkung. Für den Rand braucht nicht jedes Körbchen eine Verstärkung.
Nun heißt es noch nähen. Die Spitze ans Körbchen wie auch den Bezug für die Matratze.
Dann habe ich auch 40 Püppis gehäkelt. Die bekommen nun noch Köpfe.
Wenn das Laub nicht wäre, dann wären die Pakete bereits unterwegs.
Wenn das Laub fällt sieht es hübsch aus und es dient auch einem Zweck. Es wird wieder zu neuem fruchtbaren Boden. Wenn nur das Fegen nicht wäre.
Schön wäre es wenn man es futtern könnte. Das wäre fein.
Laubsuppe
Laubgemüse
Laubauflauf
Laubmarmelade
Laubkuchen
Aber man kann es nicht futtern. Schade.
Also gehe ich nun und fege meine Portion für heute weg.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Grusel

Mich gruselte es heute richtig.
Heute Morgen war alles knackig gefroren. Ist ok und nix zum Gruseln.
Das Laub ist wie bekloppt gefallen. Gibt Arbeit, doch ist nicht zum Gruseln.
Wir haben heut ne Menge Äste verbrannt. Stinkig, aber nicht gruselig.
Doch plötzlich haben wir irre viele Vogelschwärme gehört. Schauten auf und sahen sooo viele Vögel Richtung Süden ziehen. Aber in nem Affenzahn. Da hats mich dann gegruselt. Denn so flott waren die noch nie. Das heißt das der Winter bald da ist. Kalender hin oder her. Der wird kalt und bäääääää.
Ich habs warm im Winter. Das ist schön. Doch mir fallen dann gleich wieder die Obdachlosen ein. Sobald ich die Pakte für die Schmettis fertig hab werde ich dann mal Socken wie ein Weltmeister häkeln. Sollen die armen Leute doch wenigstens warme Füße haben.

Dabei fällt mir noch was ganz wichtiges ein.
Ab November gibt es hier keine Postagentur mehr. Das heißt für mich:
Wenn ein Paket hier ankommt und ich bin nicht da muss ich es abholen. Doch das zuständige Postamt ist über 20 km weit weg. Nette Post.
Deshalb bitte ich Euch:
Wenn Ihr mir etwas schicken möchtet, bitte Bescheid geben. So dass ich bei Lieferung zu Hause bin. Oder aber per Hermes schicken. Denn die wissen wo sie ein Paket abliefern können wenn ich nicht da bin.

Und nun gibts einen guten warmen Eintopf.
Mahlzeit.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Menno

Da hab ich doch fast wieder ne Woche nix gebloggt. Dabei hatte ich die Bilder schon. Na, nu sind es ein paar mehr. Bin eben immer wieder in den unendlichen Weiten der Wolle abgetaucht.
Zuerst mal ein Nachholbild. Die Patches wollte ich doch zeigen und dabei viel mir auf....ich hab ja auch ein paar Stulpen gemacht. So was aber auch. Alles für die Spende für Bedürftige versteht sich. Die Stulpen sind erst mal reserviert für die Obdachlosen.




Jaaa. Und dann sind noch 7 laaaaange Schals und ein Kinderschal fertig geworden. Dank der Addi.




Da bei Dani ja Mützchennot herrschte konnte ich ja nicht umhin mal eben an nem Abend 30 Stück zu fuzzeln. Die machen aber auch solch nen Spaß, die Dingelchen.




Dann sind noch diese Erinneringsschildchen für Dani und Micha fertig geworden. Schon eingetütet und in die Kisten gewandert.



Natürlich hab ich auch welche für mich gemacht. Die hab ich aber gestern und heute verbrutzelt. Ja, Dani. Die Sachen sind fertig. Ich darf Dani nämlich beim Nachrüsten helfen. Das ist sooo schön. Wieviele Teile das waren....ähm....jaaaa...öööhm.....*schulterzuck*....hab nicht gezählt. Davon gibts auch kein Foto.

Aber von dem Anfang der anderen Schildchen für Dani und Micha. Sind noch gaaaaanz viele dazu gekommen und auch schon eingetütet und in die Kisten gewandert.




Dann hab ich hier....wenn ich mich nicht verzählt hab.....66 Püppis und Bärchen für Micha.




Ansonsten bin ich noch Körbchen am fertigen für Beide und für Dani noch Püppis. Na, Langweilig wird mir bestimmt nicht.
Mist. Dabei wollt ich doch sooo gerne mal wissen wie das ist wenn einem Langweilig ist. *seufz*
Könnt Ihr hören wie die Körbchen brüllen? Ich muss also wieder los und weiter machen. Tschüsslis.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Eine Feier

Streetwork-Trier e.V. gibt es nun schon 10 Jahre.

Wie Ihr vielleicht noch wisst habe ich diese vor einiger Zeit angemailt ob meine Handarbeiten als Sachspenden dort willkommen wären. Nach ca 2 Wochen bekam ich richtige Post. Ein Brief von Dieter Ackermann in dem ich grünes Licht für meine Spenden bekam. Gleichzeitig wurde ich zum 10 Jährigen Jubiläum eingeladen. Ich fühlte mich geehrt solch eine Einladung zu bekommen. Für meinen Mann und mich war gleich klar: Da fahren wir hin!

Letzten Freitag, den 02.10. war es nun so weit.
Streetwork-Trier e.V. Ganz nah dran!

Die Feierlichkeiten fanden im Albertus-Magnus-Saal im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder statt.
Nun sind wir keine Menschen die solch große Versammlungen lieben. Doch hierbei geht es um solch eine gute Sache dass wir gerne dort hin fuhren. Auch wenn die Entfernung 75 km beträgt.
Im Saal war für ca 80 Personen gedeckt. Nur wenige Stühle blieben leer. Vielleicht 4. Ich habe sie nicht gezählt. Durch Krankheit und sonstige wichtige Gründe waren einige verhindert.
Mit Sekt und Saft wurde man gleich empfangen. Es war herrlich dekoriert und die Gedecke sahen nach einem langen Abend aus. Wir erschraken leicht und rechneten mit ca 23h. Nun denn.

Um 19h nahm ein Orchester, von einer Frau und 4 Männern, auf der kleinen Bühne Platz und spielte zur Eröffnung der Feierlichkeit auf.

Die Begrüßung erfolgte durch Dieter Ackermann. In seiner kleinen Ansprache fand er wunderschöne Worte die tief in mein Herz trafen.
Sie machen keine Betriebsfeste, haben keine Kaffeekasse, machen alles einfach so. Ohne Bezahlung.
Besonderen Dank und Achtung sprach er Raimund Ackermann aus. Der einzige bei Streetwork-Trier e.V. der fest angestellt ist und ein Gehalt bekommt. Eben weil seine Arbeit unheimlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Näheres zu seiner Arbeit kann man auf der HP der Streetwork-Trier e.V. erfahren. Eine gute und informative Site die auch über seine Arbeit aus seiner Sicht berichtet. Auch von mir an dieser Stelle, den allerhöchsten Respekt für sein Engagement.
Dieter Ackermann sagte dass sie nicht nur eine Hilfe für die Obdachlosen geschaffen haben. Sie haben ein imaginäres Heim geschaffen und auch ein Stück Himmel.

Im Anschluss daran sprach ein Bruder. Die Barmherzigen Brüder haben eine Suppenküche bei der auch er gerne, wenn möglich, hilft. Eine warme Mahlzeit. Das ist wichtig. Dazu ein offenes Ohr. Und schon hat man so unendlich viel einem Menschen geschenkt. Von kurzer Dauer nur, doch von Bedeutung.

Der Bürgermeister der Stadt hielt auch eine kleine Rede in der auch er die Fortschritte, die durch Streetwork-Trier e.V. gemacht wurden, lobte.

Nun spielte wieder das kleine Orchester.

Ein Arzt aus der Station der inneren Medizin des benachbarten ev. Elisabeth Krankenhauses sprach nun. Durch seine Arbeit hat auch er sehr engen Kontakt mit Obdachlosen. Man spürte dies in seinen Worten. Sein gutes Herz und mitfühlende Ader spiegelte sich in seiner Rede wieder. Auch er betonte, wie auch die anderen Redner, dass jeder Obdachlos werden kann. Eine Verknüpfung unglücklicher Umstände. Dann keine Helfende Hand. Niemand der einen auf fängt. Schon ist es geschehn. Aus den unterschiedlichsten Gründen kann ein Mensch in die Obdachlosigkeit rutschen. Ob Mann oder Frau. Gerne wird vergessen dass auch Frauen auf der Straße leben müssen.

Ein Nachklingen durch das Orchester. So hat man zwischendrin immer wieder Zeit die Worte wirken zu lassen.

Rita Knippel las: "Aus dem Leben von Mary"
Die wahre Geschichte einer Frau dessen Lebenweg sie in die Obdachlosigkeit drängte. Von Ihren Ängsten, schlimmen Erfahrungen, Vergewaltigung und Missbrauch, bis hin zum Alkoholismus. Der Alkohol der zur Sucht wurde. Weil er über den Tag half und die Angst vor der Nacht etwas linderte.
Doch so wollte sie nicht leben. Nahm sich vor es zu schaffen. Hilfe an zu nehmen und ihren Weg zu gehen.
Heute hat sie es geschafft. Ist trocken und hat ein Leben wie Du und ich.

Peter Kappenstein zeigte ein Bild vom Barmherzigen Samariter und sprach über das ganz nah dran sein. Dass so viel dazu gehört und doch so wenig. Dass Herz zeigen gar nicht so schwer ist, und doch schwer fällt. Dass Nähe zu lassen, Obdachlosen nahe kommen nicht einfach ist. Doch so unendlich viel hilft.

Das Orchester spielte nun ein beschwingte Stück.
Ich ließ die Worte nachklingen. Tief in mir drin.
Bei so manchen Worten musste ich heftig schlucken. Verkneifte mir die Tränen.
Wie gut es mir doch geht und wie arm diese Menschen sind.
Nichts haben sie.
Hatten einmal ein ganz normales Leben.
Waren Menschen unter vielen.
Doch auf einmal gleitet alles weg.
Sie stehen vor dem Nichts.
Nur das Leben, überleben, auf der Straße bleibt noch.
Nicht jeder greift zum Alkohol. Doch wenn ich mir vorstelle ich wäre gezwungen so leben zu müssen.....
Am Rande der Gesellschaft.
Ausgestoßen.
Von Familie und "Freunden" verachtet.
Aus dem Blickfeld geschoben.
Allein.
Allein in größter Not.
Hat es sich nicht aus gesucht.
Wurde nicht gefragt.

Die Musik verklingt und es wird zu einem Imbiss geladen. Ein Buffet war auf gebaut. Ein herrliches Buffet.
Ich lud mir nur eine winzige Kleinigkeit auf meinen Teller.
Es war köstlich. Keine Frage. Hunger hatte ich bis dahin auch. Sehr sogar.
Doch ich sah all das feine und herrliche Essen und dachte an die Obdachlosen. An diese Menschen die nun irgendwo da draußen auf der Straße saßen.
Hatten Sie es gerade so warm wie ich in diesem Saal?
Hatten Sie satt zu essen an diesem Tag?
Ich hatte Mühe diese kleine Portion zu essen.
Meine Kehle war wie zu geschnürt.

Ein gemütliches beisammen sein fand nun statt. Man tauschte sich etwas aus.
Ich nutzte die Gelegenheit und stellte mich Dieter Ackermann vor. Wir hatten ein kleines und gutes Gespräch. Er ist ein Mensch den man einfach mögen muss.
30 Menschen werden von Ihnen ständig betreut. Meine Recherche im Internet ließ mich erfahren dass die Zahl in den Jahren ständig steigte.
Es ist bestimmt nicht immer leicht so ganz nah dran zu sein. Denn Menschen die auf der Straße ihr Leben verbringen müssen haben nicht die Möglichkeit der Hygiene wie wir. Kurz, sie duften nicht nach Veilchen.
Dazu kommen Krankheiten die mit solch einem Leben nicht vermieden werden können. So hat der Streetworker Raimund Ackermann sich auch schon so manche Hautkrankheit etc zu gezogen.
Ganz nah dran.
Das heißt auch Nähe zu lassen.
Die Hand geben oder auch mal eine Umarmung.
Eben einem Menschen wie einem Menschen begegnen.
Das kostet Kraft und Ausdauer.
Wer in die Augen von Raimund blickt sieht wie sich dort das Leid spiegelt mit welchem er Tag für Tag und Nacht für Nacht konfrontiert ist.

Der Abend war noch lange nicht aus. Doch unser Weg war doch nicht so klein und meine Schmerzen ließen uns dann nach Hause fahren. Es war erst 22.15h als wir zu Hause ankamen. So lange war der Abend gar nicht.
Wir waren uns wohl bewußter denn je der Not dieser Menschen. Doch gleichzeitig fühlten wir solch eine Wärme und, ja, Dankbarkeit. wir sind Dankbar dass und das Schicksal mit solch einem Weg verschont hat.
Wir sind Dankbar ein Dach über dem Kopf, täglich satt zu Essen, ein Bett zum Schlafen und im Winter es warm zu haben. Wir sind Dankbar für unser Heim.
Wir sind Dankbar dass es solche Menschen wie von Streetwork-Trier e.V. gibt. Die den Ärmsten der Armen helfen.
Wir sind Dankbar dass auch wir helfen können.

10 Jahre Streetwork-Trier e.V. Ganz nah dran!
Welch eine Leistung.
Ich hoffe dass es sie noch lange geben wird. Denn es wird wohl auch noch lange Menschen geben die ihre Hilfe benötigen.
Menschen die solche Menschen dringendst brauchen. Die keine Angst haben ganz nah ran zu gehn.

An dieser Stelle möchte ich noch ein mal sagen wie gut die Homepage von Streetwork-Trier e.V. ist. Schaut mal rein.
Alle Mitarbeiter dort erfüllen ein Ehrenamt. Das heißt sie bekommen kein Geld. Nur Raimund Ackermann bekommt ein Gehalt.

Wer einmal dort helfen möchte, den möchte ich auf diesen Artikel verweisen. Ob nun durch Sach- oder Geldspenden, oder auch direkte Hilfe. Die kann man auch leisten. Ehrenamtlich versteht sich. Mal in der Suppenküche helfen, oder auch mit auf die Straße gehn und nur mal ein offenes Ohr haben für Menschen denen sonst niemand zu hört.

Wer einen Film zum Thema schauen möchte dem kann ich "Brennendes Schicksal" empfehlen.
Eine Familie verliert durch ein Feuer ihr Heim und das Einkommen und lebt fortan auf der Straße.
Als dieser im TV lief habe ich ihn auf genommen und in meine Sammlung gelegt.
Er ist schon etwas älter, doch so aktuell. Nahmhafte Schauspieler die, meiner Meinung nach, eine Glanzleistung hin legen.

Obdachlosigkeit kann jeden Treffen.
Vergessen wir diese Menschen nicht.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Sehr ruhig

In letzter Zeit war ich sehr ruhig. Das hatte seinen Grund.
Hier war der Bär los.
Wie ich schon mal erwähnte haben wir ja das Nachbarhaus gekauft. Sohn und Schwito soollen dort sich nieder lassen. Nun war einiges zu tun und wie es so ist wird oft Mama gebrüllt. Warum wissen Mamas immer alles???? Der Umzug war nun auch vor 1,5 Wochen. Dazwischen haben wir noch alle Zwetschgen geerntet. Waren ja "nur" 4 Bäume" :-( Das Zeug musste verschafft werden.

Dann war ja noch mein eigener Haushalt und seid letzter Woche habe ich einen kräftigen Schub. Da geht ja gar nix. Jedoch hab ich mich am Freitag zusammen gerissen, denn da war die Feier zum 10jährigen von Streetwork Trier. Das war mir sooo wichtig, also ab und hin. Bericht folgt.

Einige Pakete sind auch noch hier gelandet. Die habe ich auch mal Fotoknipst und....auf MEINEN Pc geladen. Der ist nämlich wieder bei mir. Es gab doch noch ein Board auf dieser Welt.....nachdem wir mit dem Anwalt gedroht haben.


Nun will ich mal die Bilder zeigen.

Die 8 Körbchen die ich Micha, noch im Urlaub, geschickt habe. Die 2. Lieferung wird wohl nächste Woche raus gehn wie auch eine an Dani.



Vor meinem Urlaub war ja Elke (helfende Hände) hier und brachte Schenklis wie auch ein Tauschpaket mit.
Links ist für meinen Froschklopper, in der Mitte sind Weihnachtsblumen zum selber häkeln (Materialpaket) und rechts ist für mich.


Mein Körbchen ohne die Folie.


Männes Körbchen ohne Folie.


Sind doch wunderschöne Sachen, oder?

Im Urlaub hab ich das hier ergattert. Tee, Kandis und Filter.
Friesentee kostet hier das 3-Fache, Kandis gut das doppelte und die Filter bis zu 1 Euro mehr. Deshalb mein Hamsterkauf.




Ein kleines Teekännchen nur für mich.


Wer Kannen hat braucht auch ein Stövchen.


Männe wünschte sich seine persönliche Teetasse in groß.


Ein edler Tropfenfänger mit Porzellanrose. Luxus muss auch mal sein.


Und wieder Kandis den wir schon im Urlaub benötigten.


Eine schöne Teestunden haben wir in der Ferienwohnung mit den Kandisstangen verbracht. Hier die Stangen...ohne Kandis. War zu spät. Doch die hab ich weg gelegt...zum basteln ;-)


In einem Museumsshop bettelte dieses Schaf um Adoption. Natürlich hab ich es adoptiert.


Am Meer hab ich das Zeug gefunden und mit genommen. Wobei das obere noch kräftig grün und frisch war. Nun ist es getrocknet. Ob man es wieder beleben kann?


Auch im Urlaub muss der Mensch trinken. Die Ringe wurden aber auch dort gesammelt.


Diese 2 Häkelhefte habe ich dort in einem Lädchen gefunden. Nun sind sie MEIN.


Männe spendierte mir einen Regenhut.


Bei einer Filzerin habe ich diese Schätze ergattert. Filzwolle aus eigener Herstellung, herrliche Eierwärmer und in dem Papiertütchen sind 10 Filznadeln.


Im Urlaub habe ich diese Badeschwämme gehäkelt.


Eine friesische Steckrübe wurde in der Eifel zur Suppe und gierig verzehrt.


Alle Schätze kann ich nicht zeigen. Denn manches ist eine Überraschung und die Leuts lesen hier. Geht also nicht.


Das Paket von Inge kam ja noch vor dem Urlaub hier an. Das alles war drin.


Viele Decken für die Schmetterlingskinder.


Einen weichen Schal für die Bedürftigen.


Viele Applikationen.


Für mich eine wunderschöne Karte und leckeren Tee. Der natürlich nicht mehr lebt *gg*


Hier zeige ich die wunderschönen Sachen von Andrellas Ü-Paket. Die Häkelnadel ist gar nicht zu sehn. Sie steckt in dem Mäppchen.


Beim Leerräumen des Nachbarhauses viel diese Bettwäsche ab. Ist mittlerweile aber alle gewaschen und wird zu Körbchen und Einschlagtücher größten Teils verarbeitet.


Ganz nebenbei arbeite ich noch diese Schränkchen auf. Bin gespannt wie sie fertig aussehn werden.


Dann kam auch noch das herrliche Tausch- und Spendenpakt von Tine hier an. Soooo schön.


Noch ein Paket mit Spendensachen von Tine. Ein Teil schöner als das Andere.


Auch von Ute kam wieder ein tolles Spendenpaket für die Schmetterlingskinder. Herrliche Sachen. Und auch sie hat einige tolle Sachen für mich bei gelegt. Die Hefte werde ich nun bald in Gebrauch nehmen. Für die Basare von Elke und Petra. Das Mus ist suuuuper lecker.


Von Ines kam das Megawollpaket an welches sie aus Ihrer Verlosung für den guten Zweck hatte.


Am letzten Sonntag war Elke noch mal hier und hat mir diese herrliche Überraschung mit gebracht. Aus der Wolle werden Badeschwämme und die Häkelnadel ist soooooooooooooo schön. Bin total begeistert.



Das waren nun erst mal alle Fotos. Bin auch noch an einigen Handarbeiten dran. Doch ist noch nix Zeigenswert. An Weihnachtsgeschenken bin ich auch am Nadeln, die ich auch nicht zeigen kann. Denn die Empfänger könnten hier ja gucken.
Die vielen tolle Pakete haben mich echt umgehauen. Danke Euch an dieser Stelle ganz dolle dafür. *festedrück*
Die Schmetterlingsspenden werden natürlich alle mit einem Erinnerungsteil versehen und weiter an Dani und Micha geleitet, einegtütet mit dem jeweiligen Spendernamen.

Die Urlaubsfotos zeige ich ein ander mal. Das wird mir heute zu viel. Nun spring ich ins Mailfach und werde versuchen ein paar Mails zu beantworten. Einige warten ja leider schon länger auf Antwort. Sorry.
In den nächsten tage werde ich es noch langsam angehen müssen. Denn so ganz ist der Schub noch nicht vorbei. Selbst mein Arzttermin letzten Montag hab ich abgesagt. Erwartet also nicht zu viel. Gut Ding will Weile haben. ;-)

Freitag, 18. September 2009

Noch ein Basar

Petra macht auch einen Basar zu Gunsten der Schmetterlingskinder. Da sie gerade nen Reuhmaschub hatte, konte sie nun ne Weile nix für den Basar machen und würde sich über Hilfe freuen. Auch sie nimmt also Sachspenden für diesen Zweck an. Über ihren Blog kann man Kontakt auf nehmen. Vorschläge für Sachspenden (hier zu finden) sind die gleichen wie für Elkes Basar.
Da ich in ca einer Woche zu ihr fahre werde ich natürlich einiges dafür mit nehmen. Bin ja eh in der Badeschwammproduktion *kicher* Wer weiß was mir bis zum endgültigen Termin noch so von der Nadel hüpft.

Donnerstag, 17. September 2009

Nur gesabbeltes....

...und noch keine Fotos kann ich Euch bieten. Denn, man glaubt es kaum, nach über 3 Wochen ist der PC immer noch nicht fertig. Das Board ist im Acker und die Firma wartet nun auf ein neues. Arme Welt. Es gibt zur Zeit wohl keine Boards *grrrr*
Aber auch ohne Bilder kann ich zumindest mal erzählen was so läuft. Bilder reiche ich eben nach sobal es wieder Boards auf dieser Welt gibt.

Vor dem Urlaub hab ich noch Michas Notstand gelesen und gleich 8 Körbchen fertig gemacht und ihr geschickt. Zwar vom Urlaubsort Pewsum aus, aber ging nun mal nicht anders.

Einen Tag vor Abreise kam noch ein Päckchen von Inge mit 10 Decken und unheimlich vielen Applikationen für die Schmettis, einem Schal für die Spendeund für mich eine wunderschöne Karte und Teebeutelchen. " Teebeutel sind eben meiner Gier zum Opfer gefallen. Lecker. Danke Dir noch mal, Du Liebe.

Auch vor dem Urlaub hatte ich noch einen wunderschönen Besuch. Elke (helfende Hände) war hier......über Nacht *strahl* Das war schön. Haben viiiiel über Wolle gequasselt, unseren Tausch gemacht und sie hat jede Menge Sachen für die Spende mit gebracht. Säcke, ja mehrzahl, sind hier gelandet. Danke Dir noch mal dafür. Allerdings....wer mich besucht nimmt Wolle mit *lach* So hat auch sie wieder einiges mit nehmen können und ihr Lager ist auch auf gefüllt. Doch das dollst, man glaubt es kaum, sie hat einen frisch gebackenen Kuchen mit gebracht, der sogar noch leicht warm war. Somit stelle ich fest dass ihr Auto nur ein getarnter Düsenjäger ist *lach* Der Kuchen war soooooo gut. Ihr Mann kann wirklich super gut backen. Mein Froschklopper hat aber auch eine Überraschung von ihr bekommen. Das kann man nicht erzählen. Da müsst ihr schon aufs Bild warten. Dein Besuch war schön. Drück dich noch mal ganz dolle.

Von den Streetworker-Trier hab ich meine Einladung für ihr 10 Jähriges bekommen. Da geh ich natürlich hin. Bericht folgt dann auch. Ist Anfang Oktober und ich freue mich schon drauf.

Patches für die Decken hab ich auch einige fertig.
Dazwischen rief noch unser Wollengel an. Ach, war das schön. Meine Liebe, ich finde es ganz toll was Du alles machst.

Ach, ja. An den Socken für Tine bin ich dran. Für den Tausch mit Ihr hab ich auch ein schönes Teeservice in Friesland ergattert. Da wirst Du gucken *bg*

Da der Notstand bei Micha noch nicht ganz weg ist mache ich nun übers WE noch Körbchen und Püppchen. Außerdem noch eine neue Art Teddys. Einen davon hab ich ihr schon im letzten Packet mit geschickt. Ist schon dort aufm Blog zu sehn.
Da Micha und Dani unheimlich viel mit der Aktion um die Ohren habe habe ich mich angeboten zu helfen. Denn Erinnerungsteile noch an all die Sachen zu machen ist unheimlich viel Arbeit die die 2 nun wirklich auf Dauer nicht alleine schaffen können.
Also biete ich Euch Handarbeiterinnen hiermit an:
Wer Kleidung für die Schmetterlingskinder macht ohne Erinnerungsteile (Applikationen) und/oder Schildchen dabei kann sie mir schicken. Ich stelle sie fertig und leite sie dann weiter. Ich weiß nicht jedem ist es gegeben so etwas zu machen. Der eine kann dies, der andere das. Zusammen wird es komplet. So ne Fummelarbeit macht mir nichts und ich hab ja auch Zeit. Beim weiter schicken werden die Sachen von Euch jeweils natürlich in eine Tüte gepackt mit einem Zettel wo Euer Name drauf steht. So können Micha und Dani dann sehn von wem die Sachen kommen. Meine Adresse findet ihr in der Navleiste rechts, hier im Blog.

Gestern rief erst Elke (hobbymaus) an. War wirklich schön und ich hab mich gefreut.
Dann rief Elke (helfende Hände) an. Das war schön und ich find es schade dass ich am Sonntag nicht kommen kann. Aber mein Froschklopper (der gestern grüne Frösche gefuttert hat) ist Samstags noch auf nem anstrengenden Markt und ist Sonntags dann total kaput. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben ;-)

Heute habe ich wunderschöne Post bekommen. Andrella hat mir eine Überraschungssendung geschickt. Sooooo schön. Erst die Schafkarte. Lauter Schafe und ein paar Lämmer sind da drauf. Ich liiiiiebe Schafe. Dann noch ein Lichtsack. Welch eine wunderschöne Idee. Er passt in der Farbe wunderschön ins Eßzimmer und ist soo schön bestickt. Dann für Häkelnadeln ein Behälter aus Stoff. Wie nennt man die Dinger nur? Zum rollen eben. Dann sind die Häkelnadeln immer alle beisammen. Herrliches hellblaues Muster und...genau...Schafe sind da drauf. Darin noch eine super tolle Häkelnadel die ich schon oft auf ihrem Blog bewundert hab. Nun hab ich auch eine *jubelfreu* Danke Dir von ganzem Herzen. Ich drück dick noch mal dafür.

Was war sonst noch? Nun wir haben das Nachbarhaus gekauft. Da ziehen dann die Kinder ein. Wir kennen die Leute ja und so haben wir abgemacht dass sie nicht doll leer räumen müssen. Nun ist Sohnemann grad wieder drüben am Werkeln. Eben haben wir die Bettwäsche zu mir geholt. Ein riesiger Haufen kann ich nur sagen. Schöne Muster und absolut für Körbchen geeignet. Aber erst kommt alles in die Wäsche. Schmutzig ist sie zwar nicht, aber doch etwas Staubig, durch die Räumerei nun.

Ich denke nun hab ich erst mal genug gesabbelt.